NeuroTrac® MyoPlus

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Funktionen und Vorteile

  • Tragbares Tischgerät, kombinierte Einkanal-EMG-/Muskelstimulation, inkl. Tischständer.
  • EMG- + Stimulations-Modus {passiv + aktiv}, EMG-getriggerte Stimulation, Muskelstimulations- und EMG-Modi.
  • Konzipiert für eine Vielzahl von Physiotherapie-, Sport- und Reha-Anwendungen, wie z. B. Inkontinenz- und Schlaganfallbehandlung
  • Konfigurierbare Programme für die Einstellung von bis zu 5 Phasen in einem Programm
  • Optionale mehrsprachige PC-Datenbanksoftware
  • Für den möglichen Einsatz als Lerngerät, insbesondere in Hinblick auf die Verbesserung der Behandlungsprotokolle bei EMG- und neuromuskulärer Stimulation
  • Gerätesperre und tägliche Aufzeichnung von Behandlungsdaten
  • Tragbar, leicht und bedienungsfreundlich

Videos und Anleitungen

 

Einführung in das MyoPlus, dem Nachfolger des NeuroTrac ETS. Sehen Sie den Unterschied zwischen den beiden Geräten und was die Verbesserungen in dem neuen MyoPlus sind
Was bedeutet ETS und wie wird es verwendet

Was bedeutet ETS und wie wird es verwendet

Eine ETS (EMG geTriggerte Stimulation) Behandlung ist besonders geeignet zur Rehabilitation nach einem Schlaganfall oder zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. ETS ist eine Kombination von körpereigener Muskelkontraktion und externer Stimulation. Eine einzelne ETS Sitzung dauert durchschnittlich 5 bis 15 Minuten. Die Behandlung ist vergleichbar mit der EMG Arbeitsphase/Ruhephase mit folgendem Unterschied: Sobald Sie einen eingestellten Schwellenwert der Muskelaktivität während der Arbeitsphase erreicht haben, wird die externe Stimulation zugeschaltet, welche die Muskelaktivität unterstützt.

Die ETS Sitzung beginnt mit der Einstellung der individuellen Intensität (mA). Wünschenswert, sofern nicht als unangenehm empfunden, ist die Kontraktion Ihres Muskels. Dann folgt zunächst eine Ruhephase und dann ein sich wiederholendes Muster von Arbeit (Anspannen) und Ruhe (Entspannen). Während der Arbeitsphase sollte durch Anspannen des Muskels die individuelle EMG-Schwelle erreicht werden, um eine zusätzliche externe Stimulation zu erfahren. Danach erfolgt eine Ruhephase (Entspannung), um sich auf die kommende Arbeitsphase vorzubereiten. Dabei wird die individuelle EMG-Schwelle fortwährend der persönlichen Muskelleistung angepasst und kann daher auf- bzw. absteigen. Der aktuelle Schwellenwert wird üblicherweise in der Mitte der LED-Laufleiste am Gerät durch einen Pfeil dargestellt.

Was ist EMG Biofeedback

Elektromyographie (EMG) oder Biofeedback ist eine Technik zur Messung und Aufzeichnung von elektrischen Impulsen hevorgerufen durch Muskelaktivität. EMG wird durchgeführt mit einem Elektromyograph genannten Gerät, um eine Aufzeichnung zur erhalten, die Elektromyogramm genannt wird. Ein Elektromyograph ermittelt das elektrische Potential, welches von Muskelzellen erzeugt wird, wenn diese elektrisch oder neurologisch aktiviert werden. Diese Messungen helfen dabei eventuelle medizinische. Anomalien, das Aktionspotential, die Ansteuerungsreihenfolge von Muskeln oder die Biomechanik von Mensch oder Tier zu analysieren.

1. Verwendung des NeuroTrac-Gerätes: platzieren Sie ein Paar Oberflächenelektroden auf dem Muskelbauch Ihres Muskels (mittig Muskel). Der Abstand zwischen den Elektroden sollte dabei 1 – 5 Zentimeter betragen.

2. Zur Erhöhung der Messgenauigkeit sollten Sie immer das Referenzelektrodenkabel gebrauchen. Platzieren Sie die Referenzelektrode auf einer beliebigen Stelle Ihres Körpers.

 

3. Nachdem Sie alle Kabelverbindungen zwischen Körper und Gerät hergestellt und das Gerät eingeschaltet haben, sehen Sie auf dem Display unter anderem die Messwerte von An-/Entspannung gemessen in µV. Werte unter 4 µV gelten allgemein hin als Entspannung.

 

 

4. Wenn Sie nun den Muskel anspannen, können Sie beobachten, wie sich Ihr EMG-Wert nach oben auf der LED-Laufleiste verändert. Sollten Sie trotz starker Anspannung nicht das obere Ende der LED-Laufleiste erreichen, können Sie mithilfe der Taste THRS Ihre persönliche EMG-Schwelle nach unten korrigieren.

 

5. Wenn Sie die optionale PC Software mit Ihrem XXX verwenden, sehen Sie den Verlauf Ihres Biofeedbacks in Form einer sich ständig anpassenden, fortlaufenden Kurve auf dem Monitor Ihres PC

 

EMG Work/Rest Assessment

The NeuroTrac™ MyoPlus Hier ein Beispiel eines möglichen Trainingsverlaufes

 

 

Sobald das Programm des MyoPlus gestartet wurde, wird der Patient aufgefordert seinen Muskel so schnell und so stark wie möglich anzuspannen, dass die vorgegebene EMG-Schwelle innerhalb der Arbeitszeit (hier 5 Sekunden) überschritten wird. Danach erfolgt die Aufforderung zur Ruhephase (hier ebenfalls 5 Sekunden), um den Muskel zu entspannen. Dies sollte möglichst schnell erfolgen und dabei die vorgegebene EMG-Schwelle unterschritten werden. Gute Entspannungswerte sind 4 µV, ausgezeichnete Werte liegen bei 1 µV. Um ein möglichst genaues EMG-Messergenis zu erzielen, müssen Einflüsse durch elektromagnetische Störungen vermieden werden. Weitere Details dazu finden Sie hier in der Bedienungsanleitung.

 

Nach Abschluss der Trainingssitzung, zeigt Ihnen das Gerät eine Statistik auf dem Bildschirm an. Vergleichen Sie nun diese Werte mit Werten vorhergehender Sitzungen, können Sie die Entwicklung Ihres Trainings detailliert bewerten. Die Statistiken werden in dieser Bedienungsanleitung noch näher beschrieben.

Sitzungsstatistik (Beispiel) der Arbeits-/Ruhephasen mit Hilfe der NeuroTrac-Software: (Using the NeuroTrac PC Software):

Wenn Ihr NeuroTrac MyoPlus eine Verbindung mit der optionalen NeuroTrac Software hergestellt hat, werden alle relevanten Daten der Sitzung/des Trainings am PC-Monitor angezeigt:

 

Fortschrittberichte für Arbeits-/Ruhephasen

Sitzungsstatistiken können dank der Software gespeichert und miteinander verglichen werden. Somit sind Sie in der Lage detaillierte Fortschrittsberichte zu erstellen:

 

Statistiken

Bei einer Trainingswiederholung (1 Trial) bestehend aus einer Arbeits- und einer Ruhephase werden nachfolgende Messwerte ermittelt:

 

Durchschnittliche Arbeitsleistung (Anspannung) [µV] - Durchschnittliche Leistung in µV aller Arbeitsphasen der Sitzung. Je höher der Durchschnitt, desto besser die Leistungsfähigkeit des Muskels.

Durchschnittliche Ruheleistung [µV]- Durchschnittliche Leistung in µV aller Ruhephasen der Sitzung. Je niedriger der Durchschnitt,
desto besser die Entspannungsfähigkeit Ihres Muskels. Es ist ungemein wichtig Ihren Muskel gut entspannen zu können, da in aller Regel erst ab 4 µV von Muskelerholung die Rede ist. Sollte der Wert wiederholt über 4µV liegen, kann das auf einen nicht korrekten Sitz der Referenzelektrode oder einer Überreizung durch zu langes Training der Muskulatur hinweisen.

Zeit bis zur Muskelanspannung [Sek] - Durchschnittliche Zeit in Sekunden, um 75 % des durchschnittlichen Wertes aller Arbeitsphasen zu erreichen (Versuche, die länger als 2 Sekunden benötigen, werden ignoriert).
Dieser Wert hält fest, wie schnell Sie das Aktionspotential Ihres Muskels abrufen können und weist den Zustand der “schnellen” Muskelfasern aus. Werte unter einer Sekunde gelten als normal. Je kürzer die Zeit, desto besser die Leistungsfähigkeit Ihres Muskels. Längere Zeiten können auf Nerven-, Muskelschäden oder andere Probleme hindeuten.

Zeit bis zur Muskelentspannung [Sek] - Durchschnittliche Zeit in Sekunden, um 37,5 % des durchschnittlichen Wertes aller Arbeitsphasen zu erreichen (Versuche, die länger als 2 Sekunden benötigen, werden ignoriert).
Dieser Wert hält fest, wie schnell Sie Ihren Muskel entspannen können und weist den Zustand der “schnellen” Muskelfasern aus. Werte unter einer Sekunde gelten als normal. Je kürzer die Zeit, desto besser die Leistungsfähigkeit Ihres Muskels. Längere Zeiten können auf Nerven-, Muskelschäden oder andere Probleme hindeuten.

 

UROLOGY: p01-p19 SPORTS: p01-p21 REHABILITATION: p01-p09 FITNESS p01-p07
P1 Becken- Schmerz
P2 Drängen Incontinence 1
P3 Stress Incontinenz 1
P4 Stress Incontinenz 2
P5 Frequenz / Drang 1
P6 Frequenz / Drang 2
P7 Frequenz / Drang 3
P8 Sensibilitätsstörungen
P9 Beckenboden Muskeltraining
P10 Ausaduerkraft
P11 Beckenboden muskulatur Entspannung
P12 Vorfall
P13 Stress Inkontinenz 3
P14 Stress Inkontinenz 4
P15 Drängen Incontinenz 2
P16 Drängen Incontinenz 3
P17 Frequenz
P18 Schlaffer Muskel
P19 Schwache Beckenbodenmuskel
P1 Aufwärmen
P2 Aktive Erholung
P3 Ausdauertraining
P4 Ausdauer 1
P5 Ausdauer 2
P6 Ausdauer 3
P7 Krafttraining 1
P8 Krafttraining 2
P9 Krafttraining 3
P10 Kraft 1
P11 Kraft 2
P12 Kraft 3
P13 Max Kraft 1
P14 Max Kraft 2
P15 Max Kraft 3
P16 Max Kraft 4
P17 Schnellkraft 1
P18 Schnellkraft 2
P19 Hypertrophie
P20 Training Agonisten 1
P21 Training Agonisten 2
P1 Muskelwachstum
P2 Wirbelsäulentraining
P3 Extremitätenparese
P4 Gesichtslähmung 1
P5 Gesichtslähmung 2
P6 Muskelaufbau
P7 Schlaganfall 1
P8 Schlaganfall 2
P9 Multiple Sklerose
P1 Anaerobe Vorbereitung
P2 Dehnen 1
P3 Dehnen 2
P4 Dehnen 3
P5 Muskelbalance
P6 Verbessern des aeroben Metabolismus des Muskels
P7 Verbessern des aeroben Metabolismus des Muskels

AESTHETICS p01-p04

P1 Müde Beine
P2 Fettspaltung
P3 Muskeltonuns
P4 Muskelverbesserung

CUSTOM PROGRAMME
STIM P1 STIM einstellbarende Kundenprogramme
EMG P2 EMG einstellbarende Kundenprogramme
ETS P3 ETS einstellbarende Kundenprogramme
Protokolle Autor Download
Treatment of the Hemiplegic Shoulder (Stroke) through Biofeedback: Case Study Verónica Bargueño, Juan Nicolás Cuenca & Eric Lazar
F.E.S. in Stroke Juan Nicolás Cuenca & Eric Lazar
Urinary Incontinence Julia Herbert Grad. Dip. Phys. MCSP SRP Specialist Continence Physiotherapist
Stress Urinary Incontinence Anna Pawlaczyk Specialist in Gynecology
Stress Urinary Incontinence, using EMG Triggered Stimulation - NEW Maciej Kisiel, Henryk Konon MD
Pelvic Floor Muscle Activity in Sitting & Standing Postures R Saphod, C Maher and C Richardson
Fecal Incontinence Pirkko Raivio Specialist Continence Physiotherapist
Incontinence Case Reports Pirkko Ravio Specialist Continence Physiotherapist
Patellofemoral Pain James Selfe. PhD. MA. GD Phys. MCSP. SRP. Lecturer Chartered Physiotherapist.
Prolapse: Pelvic Floor Muscle Training for Women Karen Radford, MSc, MCSP and Funmi Odofin, BSc, PG Cert. MCSP

EMG

  • Einkanal
  • EMG-Bereich: 0,2 bis 2000 μV Effektivwert (regelmäßig)
  • Empfindlichkeit: 0,l μV Effektivwert
  • Genauigkeit: 4% der μV-Anzeige +/-0,3 μV bei 200 Hz
  • Wählbare Bandpassfilter – 3 dB Bandweite,
  • Breitband: 18 Hz +/- 4 Hz bis 370 Hz +/- 10% - Anzeige unter 235 Mikrovolt 10 Hz +/-3 Hz bis 370 Hz +/- 10% - Anzeige über 235 Mikrovolt
  • Schmalband: 100 Hz +/- 5% bis 370 Hz +/- 10%
  • Kerbfilter: 50 Hz (in Kanada – 60 Hz) - 33 dB (0, 1% Toleranz)
  • Gleichtaktunterdrückungs-Verhältnis: min. 130 dBs bei 50 Hz
  • Batterie: Alkali vom Block-Typ (PP3)
  • Arbeits- / Ruhezeit: 2-99 Sekunden
  • Anzahl der Wiederholungen: 1-99
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